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Lasertherapie

Morbus Osler (HHT): Lasertherapie bei Nasenbluten

Spezialisiert auf Morbus Osler.

Morbus Osler/HHT (Hereditäre Hämorrhagische Teleangiektasie) ist eine autosomal-dominant vererbte Gefäßerkrankung. Dabei bilden sich auf der Haut und auf den Schleimhäuten fragile Gefäßerweiterungen, insbesondere in der Nasenschleimhaut. Wiederkehrendes, teils starkes Nasenbluten ist das häufigste Symptom und betrifft über 90 Prozent der Patientinnen und Patienten. Die Blutungen können die Lebensqualität erheblich einschränken und zu einer Blutarmut führen.

Meine Erfahrung:

Seit über zehn Jahren kümmere ich mich in der Morbus Osler-Sprechstunde im Laserzentrum der Evangelischen Elisabeth Klinik um diese seltene Erkrankung und verfüge daher über umfangreiche Erfahrung in der Behandlung dieser Erkrankung.

Lasertherapie:

Mit dem Laser behandele ich die Teleangiektasien im Kopf-Halsbereich berührungsfrei und gewebeschonend. Im Gegensatz zu stärker abtragenden Verfahren bleibt die Schleimhaut weitgehend erhalten, was bei einer chronischen Erkrankung mit wiederholter Behandlung besonders wichtig ist, um beispielsweise die Nasenscheidewand zu schonen und ein Loch zu vermeiden. Der Eingriff erfolgt ambulant in örtlicher Betäubung.

Regelmäßige Behandlung:

Da sich beim Morbus Osler stets neue Gefäßerweiterungen bilden, ist eine Heilung zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. Ziel ist es, Häufigkeit und Stärke der Blutungen langfristig zu reduzieren. Dazu erfolgen die Laserbehandlungen in regelmäßigen Abständen, die sich nach dem individuellen Blutungsverlauf richten.

Ganzheitliche Betreuung:

Gefäßfehlbildungen können auch in Lunge, Leber oder Gehirn auftreten. Bei Bedarf veranlasse ich die entsprechenden Untersuchungen und arbeite eng mit spezialisierten Fachkolleginnen und -kollegen zusammen. Die Behandlung von Patienten mit dieser seltenen Erkrankung ist meine Herzensangelegenheit.

Ihre Fragen

Häufige Fragen zu Morbus Osler

Dr. med. Julie de Tristan, Fachärztin für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, leitet die Morbus-Osler-Sprechstunde im Zentrum für Lasermedizin der Evangelischen Elisabeth Klinik Berlin. In der Lasermedizin am Mexikoplatz in Berlin-Zehlendorf behandelt sie Betroffene ambulant mit dem Laser.

Nein, eine Heilung ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, weil sich stets neue Gefäßerweiterungen bilden. Ziel der Behandlung ist, Häufigkeit und Stärke der Blutungen langfristig zu reduzieren.

Die Laserbehandlungen erfolgen in regelmäßigen Abständen. Wie häufig, richtet sich nach dem individuellen Blutungsverlauf.

Beim Laser bleibt die Schleimhaut weitgehend erhalten. Bei einer chronischen Erkrankung mit wiederholter Behandlung ist das besonders wichtig, um zum Beispiel die Nasenscheidewand zu schonen und ein Loch zu vermeiden.

Rechnen Sie mit bis zu zwei Tagen.

Gefäßfehlbildungen können auch in Lunge, Leber oder Gehirn auftreten. Bei Bedarf veranlasse ich die entsprechenden Untersuchungen und arbeite eng mit spezialisierten Kolleginnen und Kollegen zusammen.

Alle Leistungen sind Privatleistungen und werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet. Vor der Behandlung erhalten Sie einen schriftlichen Kostenvoranschlag. Die kosten belaufen sich je nach Aufwand zwischen 300€ und 500€. Private Krankenversicherungen übernehmen medizinisch notwendige Behandlungen oft ganz oder teilweise – bitte klären Sie das vorab mit Ihrer Versicherung.

Mehr zu Ablauf und Kosten

Dr. med. Julie de Tristan, Fachärztin für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde · Stand: